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WIENER SEHENSWÜRDIGKEITEN

Die imperiale Schlossanlage Schönbrunn mit ihren Nebengebäuden und dem weitläufigen Park zählt aufgrund ihrer langen und recht bewegten Geschichte zu den bedeutendsten Kulturdenkmäler Österreichs. Das gesamte denkmalgeschützte Ensemble, zu dem das Schloss, der Park mit seinen zahlreichen Parkbauten, Brunnen und Figuren wie auch der Tiergarten als ältester der Welt zählt, wurde Ende 1996 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Seit Maximilian II. im Besitz der Habsburger, ging die Schlossanlage nach dem Ende der Monarchie 1918 als Staatseigentum in den Besitz der Republik über und wurde von der Schlosshauptmannschaft Schönbrunn verwaltet. 1992 wurde die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges. m. b. H. gegründet und mit der Verwaltung des Schlosses in Form eines modernen, privatrechtlich organisierten Managements betraut. Die Aufgaben der Gesellschaft umfassen neben der Nutzung der vielen Ressourcen für ein adäquates kulturelles und touristisches Angebot auch die Verpflichtung, dieses einzigartige historische und kunsthistorische Juwel zu erhalten und zu revitalisieren. Erhaltung und Erneuerung als vorrangige Aufgaben müssen ohne staatliche Zuschüsse aus den eigenen Mitteln der Gesellschaft finanziert werden.

 

Bis 1918 war die Hofburg Zentrum des riesigen Reiches der Habsburger-Kaiser.Sie haben das einst großzügig als "Kaiserforum" geplante Areal prächtig ausgestaltet - von der "Alten Burg" aus dem 13. Jahrhundert bis zum jüngsten Teil aus der Zeit um 1900. Heute erwarten Sie hier mehr als zwei Dutzend Sammlungen von Weltformat. Dazu Cafés, Restaurants, Plätze, Parks. Willkommen zum imperialen Streifzug durch Geschichte, Kunst & Genuss.

Betrachtet man das Gebäude vom Opernring aus, also von seiner Vorderfront her, so hat man jenen historischen Teil vor sich, der vom ursprünglichen Bau von 1869 erhalten geblieben ist. Die Fassaden sind im Renaissance-Bogenstil gehalten, die Loggia der Ringstraßenseite soll den öffentlichen Charakter des Gebäudes unterstreichen.Die beiden Reiterdarstellungen über der Hauptfassade der Loggia wurden erst 1876 aufgestellt. Sie wurden von Ernst Julius Hähnel geschaffen und stellen zwei geflügelte Pferde dar, die von der Harmonie und der Muse der Poesie (Erato) geführt werden.Ebenfalls von Hähnel stammen die fünf Bronzestatuen (von links nach rechts: Heroismus, Melpomene, Phantasie, Thalia und Liebe) die auf Podesten in den Arkadenbögen der Loggia.

 

Das Wiener Rathaus am Friedrich-Schmidt-Platz im 1.Wienner Gemeindebezirk Innere Stadt wurde von 1872 bis 1883 nach Entwürfen des Architekten Friedrich vin Schmidt errichtet. Es beherbergt die Amtsräume des Wiener Burgemeisters sowie des Gemeinderates. Die Gemein Als Mitte des 19. Jahrhunderts die Fläche und Einwohnerzahl Wiens durch die Eingemeindung zahlreicher Vorstädte erheblich anstieg, wurde das Alte Rathaus in der Wipplingerstraße bald zu klein. Es kam 1868 zu einer Ausschreibung für den Bau eines neuen Ra, aus der der deutsche Architekt Friedrich von Schmidt als Sieger hervorging.Als Standort stand ursprünglich ein Areal gegenüber dem Stadtpark zur Diskussion, schließlich wurde aber ein Teil des Josefstader Glacis gewählt, das im 19. Jahrhundert als Paradeplatz diente und dem Kaiser nur nach Interventionen des Bürgermeisters Cajetan Felder 1870 abgerungen werden konnte. In diesem langwierigen Streit zwischen Stadt und Monarchie um die Kosten des Ringstraßenprojekts nahm das Rathaus einen prominenten Platz ein.deräte tagen ebenfalls in der Funktion des Langtages.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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